Homöopathie Homöopathie heißt „ähnliches Leiden“. In der Klassischen Homöopathie bedeutet dies, unter Hunderten von Mitteln dasjenige zu finden, welches mit seinem Arzneimittelbild dem Patienten am nächsten kommt. Nach unserem Verständnis geht es dabei darum, die Idee der Symptome des Patienten zu unterstützen. Im psychosomatischen Sinne. Kopfweh bekommt, wer sich den Kopf zerbricht, Bauchweh, wer mit dem Verdauen seiner Erlebnisse Schwierigkeiten hat und Hinken derjenige, bei dem es nicht rund läuft. Im Prinzip. Die Zusammenhänge zu sehen, ist manchmal schwierig. Für den Mensch sind Symptome Wegweiser, um den richtigen Pfad zu finden. Dazu muß er sich der Wegweiser allerdings bewußt werden. Der Körper trägt die Hinweise, das Bewußtsein fungiert als Ansprechpartner. Die Homöopathie scheint da zu vermitteln. Schließlich hält sie dem Patienten ja den Spiegel vor. Wenn sich nichts spiegelt, war es das falsche Mittel. Wie dieses Bewußtwerden mittels Homöopathie funktioniert, entschlüsselt die Wissenschaft erst langsam. Aber im einfachen Falle sehen wir, wie sich ein Hund mit Bauchweh zurückzieht, sich ausruht und keine neuen Eindrücke aufnehmen will. Auch andere ganzheitliche Behandlungsverfahren oder die Psychotherapie können hier vermitteln. Wir haben gute Erfahrungen mit der Homöopathie gemacht und versuchen, sie mit Hinweisen zur Halter-Tier-Beziehung, Haltung oder Fütterung abzurunden. Für Sie bedeutet dies Mitarbeit. Eine ausführliche Anamnese (bei akuten Erkrankungen geht es oft schneller), Beobachtung Ihres Tieres, evtl. verhaltenstherapeutische Maßnahmen, möglicherweise Änderung der Fütterung.

Praktisches zur Klassisch Homöopathischen Behandlung
Ihr Tier bekommt sein Kügelchen (bitte nicht berühren) in etwas Wasser aufgelöst mit der Einmalspritze oder einem Keramiklöffel in die Lefzen- oder Backentasche appliziert. Meist nur einmal, dann warten wir seine Reaktion ab. Währenddessen sollte der Patient ätherischen Ölen, Impfungen, Entwurmungen, aber auch operativen Eingriffen nicht ausgesetzt werden. In der Regel warten wir bei chronischen Fällen ca. einen Monat, bevor wir erneut aktiv eingreifen. In dieser Zeit ist Ihre Beobachtung gefragt. Bitte schreiben Sie sich die Veränderungen stichpunktartig auf. Erfreulich wäre z. B. die Verschlechterung von Hautproblemen bei Besserung des Allgemeinbefindens („Homöopathische Erstverschlimmerung“). Oder wiederaufkeimende Spielfreude bei anhaltend dünnflüssigem Kot. Auch das Aufflackern alter, vielleicht vergessener Symptome ist meist ein gutes Zeichen. Haben Sie Geduld. Je länger eine Krankheit brauchte, um zu entstehen, desto mehr Zeit wird sie sich nehmen, um zu heilen. Wichtig ist es in vielen Fällen, daß sich zuerst das Allgemeinbefinden, die Stimmung Ihres Tieres bessert. Einzelsymptome wie Hinken oder Husten benötigen dann oft ein zweites und folgendes Mittel zur Genesung.

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